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Offener Brief an die Familiensprecher der Parteien

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An die Familiensprecher der Parlamentsparteien

SPÖ Frau Angelika Lueger
ÖVP Herr DI Georg Strasser
FPÖ Frau Anneliese Kitzmüller
Grünen Frau Mag. Judith Schwentner
NEOS Herr Michael Pock
Team Stronach Herr Leopold Steinbichler

 

49 Studien für die Doppelresidenz

 

Der Europarat fordert mit einstimmiger Mehrheit die Doppelresidenz.

Alle Mitgliedsstaaten wurden aufgefordert, die Doppelresidenz (in Deutschland heißt es Wechselmodell), also die Betreuung von Trennungskindern durch beide Elternteile, als bevorzugtes anzunehmendes Modell im Gesetz zu verankern. Die Resolution wurde mit 46 Stimmen dafür:, 0 Gegenstimmen und 2 Abwesenden einstimmig verabschiedet und soll von den Mitgliedsstaaten ratifiziert werden.

In Österreich ist die Doppelresidenz gesetzlich nicht erlaubt. Es muss ein überwiegender Wohnort für Trennungskinder festgelegt werden, zu dem dann alle Transferleistungen (Alimente, Kindergeld, etc.) gelangen. Auch freiwillig dürfen Eltern nicht Halbe/Halbe-Aufteilung vereinbaren.

Der Verein „Väter ohne Rechte“ hat schon 2014 an den zahlreichen Infoständen Unterschriften gesammelt und mit der Väterplattform Österreich die parlamentarische Petition „Halbe/Halbe heißt auch Doppelresidenz“ eingebracht , in der die Aufhebung des Verbotes und die Doppelresidenz als Standard gefordert wird.

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00066/index.shtml#tab-Uebersicht

Der vom Frauenministerium behauptete Gefährdung des Kindeswohls durch die Doppelresidenz hat „Väter ohne Rechte“ eine Stellungnahme mit 49 internationalen Studien, die für die Doppelresidenz sprechen, entgegen gestellt. Unter diesen ist auch eine Studie der Universität Wien zu finden.

Gleichzeitig läuft ein Verfahren am Verfassungsgerichtshof, das die Rechtmäßigkeit des Verbotes der Doppelresidenz überprüft. Die diesbezügliche Klage wurde sogar von einem Gericht, dem Landesgericht Wien eingebracht.

Es wird Zeit, dass sich die Regierung, vor allem das Familienministerium mit dieser Thematik beschäftigt und die Doppelresidenz gesetzlich erlaubt wird. Gleichzeitig sollte das Frauenministerium endlich von seinen starren Forderungen abweichen, um gute Lösungen für ALLE, (Mütter, Kinder und Väter) zu ermöglichen.

 

Verein „Väter ohne Rechte“ ZVR: 856266734                                                                       Reidling, 16..10.2015

offener Brief Familiensprecher Doppelresidenz     als pdf

Weitere Beiträge zum Thema Doppelresidenz:

Europarat fordert Doppelresidenz als Standardmodell
VfGH befasst sich mit der Doppelresidenz
Halbe/Halbe heißt auch Doppelresidenz
Petition Doppelresidenz online Parlament
Stellungnahme BM für Familien und Jugend
Stellungnahme BM für Bildung und Frauen
Stellungnahme BM für Justiz
Stellungnahme Väter ohne Rechte an das BM für Justiz mit 49 Studien