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Kampagne und Presseaussendung zur Gemeinsamen Obsorge

27.03.2012

Meinungsfreiheit für Journalisten, weiteres Gesetz mit gleichem Muster?

Gestern waren es die Tierschützer mit dem Terrorismusparagraphen. Heute sind es Gesetze gegen Journalisten und Rechtsanwälte, die heimlich an den Betroffenen vorbei gestaltet werden. Als nächstes steht das neue Gesetz zur Regelung der Gemeinsamen Obsorge an (Kindschaftsrechtsänderungsgesetz).

Auch hier wird heimlich, ohne die betroffenen Väter zu involvieren, hinter verschlossenen Türen ein neuer Gesetzesentwurf ausgearbeitet.

Die Kampagne des Vereins vaeter ohne rechte, "Gemeinsame Obsorge. Jetzt! Und keine faulen Eier!" richtet sich gegen diese seitens Regierung immer öfter angewandte Praxis und ruft Medien und andere Betroffene zur solidarischen Unterstützung auf.

Mit dieser Kampagne können Betroffene erstmals selber Anzeigen schalten und persönliche Widmungen mit den Namen Ihrer Kinder vornehmen. Auch Medien werden um solidarische Unterstützung gebeten. Denn: jeder in Österreich kennt einen Betroffenen...

 

Die letzte Reform zum Kindschaftsrechtsänderungsgesetz ist schon 11 Jahre her. 2012 gab es eine parlamentarische Enquete, seit September 2010 tagt die Arbeitsgruppe für das neue Gesetz, in der viele Betroffenen-Organisationen nicht teilnehmen dürfen.

Die Umfragen von ATV, Puls4 und Kleine Zeitung ergeben mehrheitlich Zustimmung zur gemeinsamen Obsorge, sogar bis zu 80%.
Auch eine parlamentarische Mehrheit wäre dafür, leider blockiert aber die SPÖ in der Koalition.