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Christian Schmölz

Christian Schmölz

Christian Schmölz

Schriftführer-Stellvertreter

Seit 2014 ist Christian Schmölz bei Väter ohne Rechte. Auch er hat es als betroffener Vater am eigenen Leib erfahren müssen, wie Mütter selbst Richter spielen dürfen und einen Obsorge-Kampf nach mehr als 2,5 Jahren damit beenden können, zwischen Kind und Vater einfach eine Distanz von 400km zu schaffen! Dass es keinen Job in Wien für die junge Akademikerin gegeben und es sie gerade nach Kufstein verschlagen musste ist niemand wirklich ein Rätsel. Nur das Gericht in Wien hat die junge Mutter durch Wegsehen unterstützt. Seit 4 Jahren (!!) schon wird die Umsetzung der vom Europarat beschlossenen Resolution 2079 , eingefordert. Österreich mangels dieser Umsetzung der Kinderrechte auch schon geklagt. Kinderrechte, allen voran, das Recht eines Kindes auf gleichteiligen und gleichrangigem Umgang mit beiden Elternteilen, werden in unserem Land mit Füssen getreten.

Dem Vater hat man im Sommer 2016 seitens des Gerichts Marxergasse erklärt, dass er nun keine Anträge mehr stellen könnte, weil der Akt ja nicht im Haus sei. Und während seine Tochter sich in Kufstein eingewöhnen musste, wurde die Akte fast 1 Jahr lang verschleppt und mit dieser Taktik durch Ignoranz Fakten geschlaffen. Nun soll es aber nicht mehr rückgängig zu machen sein, dass ein Kind, welches 2016 zur Gänze aus seinem sozialem Anker und dem hauptbetreuendem Elternteil (dem Vater) entrissen worden und dann wie ein junges Pferd zugeritten wurde (das nennt man in der Fachsprache "eingewöhnen") wieder "nach Hause" darf. Nach so langer Zeit und einiger weiterer "durch Verzögerung installierten Eingewöhnungsmechanismen" kann nun der induktive Kindeswille vom Kindesbeistand ganz nach Plan festgestellt werden. Alles gut! Agenda erreicht!

Was hier einem Kind und seinem Vater angetan wurde ist mit Worten nicht zu beschreiben!

Das Kindeswohl aber blieb nicht nur hier auf der Strecke, denn der Vater muss jetzt feststellen, dass seine Tochter nicht nur mehr als 22% (!!) Untergewicht hat, sondern dies auch noch der Auslöser für die Wiederkehr zweier Auto-Immunerkrankungen zu sein schienen, welche die Tochter schon einmal erleiden musste. Eine Anzeige auf Kindeswohl-Gefährdung wurde erst nach (!) Monaten bei vorheriger Warnung der Mutter (!) vorgenommen. Auch hier  wollte niemandem auffallen, dass das Mädchen bereits stark unterernährt war.

Herr Schmölz kämpft weiter um der „staatlich unterstützten“ Kindesentfremdung entgegen zu wirken. Niemand will wissen, wo er das Geld für 2 Übernachtungen inkl. Anfahrt, inklusive Entertainment alle 14 Tage hernimmt, ist doch absurderweise in Österreich die Kindesabholung und die Kindesrückbringung eine "Hol- UND Bringschuld" der Väter!

Früher war er für seine Tochter an 23 Tagen im Monat Hauptbetreuender Elternteil (67% der Wachzeiten). Und obwohl es einfach zu erkennen war, dass entgegen der „professionellen“ Beurteilung der gerichtlichen Gutachterin - ER die Hauptbezugsperson für seine Tochter war - muss er nun auch noch weiter zusehen, wie seine Tochter an den Folgen dieser forcierten Entwurzelung kaputt geht und muss tatenlos zusehen wie man diese Entwurzelung absichtlich weiterbetreibt, die Kindesmutter sogar bei ihren Entfremdungsversuchen unterstützt.

Unterstützung findet sich der Vater aber weder bei der Landesschulrätin, als er sein Kind, trotz gemeinsamer Obsorge und vorgezeigtem Kontaktrechtsbeschluss von der Volksschule Kufstein nicht ausgehändigt bekommt, noch bei Jugendanwaltschaft, ... noch beim Jugendamt. Zahlreiche Hilferufe um das Wohl seines Kindes, bleiben ungehört. Anstatt dessen scheint es aber mehr so zu sein, dass die Kindesmutter sich auch in Tirol - und das ohne Konsequenzen - ähnlich wie in Wien, ganz ungeniert leisten kann, zu gerichtlichen Terminen nicht zu erscheinen und auch Kontaktrechtsvereitelung, weiter straflos betreiben zu können.

Fast stereotyp sind die Geschichten tausender Väter, viele davon hört er täglich auf der Hotline, welche er ehrenamtlich  betreut. „Das ist auch kein Wunder“ sagt der 53 jährige Vater dreier Kinder. „In einem Staat, welcher Mütter nicht bestraft, wenn sie Kontaktrechte vereiteln und damit Freibriefe zum Kinderseelen-Trauma und Entfremdung ausstellt, wo Sozialarbeiter, Gutachter und Richter völlig willkürlich und ohne jegliche Kontrolle agieren dürfen, muss man sich nicht wundern, dass die eigentlichen Opfer - die Kinder, unsere Gesellschaft von morgen, schon kaputt gemacht werden können, bevor sie noch in diese hineinwachsen konnten.

Noch immer aber scheint es niemand zu stören, dass Kinder ihr Rechte auf beide Elternteile in Österreich nicht wahrnehmen dürfen. Die Argumente der Entscheidungsträger erscheinen gut eingeübt … die fatalen Folgen aber sind nicht zu übersehen. Als der Kindesvater einer Richterin sagt, dass Väter in Österreich de facto keine Rechte haben, antwortet diese: "Aber sie dürfen doch einen Antrag auf ... stellen". Das stimmt allerdings: ANTRÄGE dürfen Väter stellen!

Gib mir Flügel, damit ich fliegen lernen kann ..  aber zieh mir den Boden dabei nicht weg!

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