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Warum Väter ohne Rechte?

40335043Warum gibt es Väter ohne Rechte?
Der österreichische Staat missachtet kontinuierlich die Kinderrechte, die unter anderem in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt worden sind. Justiz und Verwaltungsbehörden lassen die Diskriminierung von nicht obsorgeberechtigten Elternteilen in Pflegschaftsverfahren zu.
Väter ohne Rechte ist deine Stimme, wenn du ein nicht obsorgeberechtigter Elternteil bist, der trotzdem am Leben seiner Kinder teilhaben möchte. Wir sagen bewusst „nicht obsorgeberechtigter“ Elternteil, denn wenngleich es leider Tatsache ist, dass diese Rolle meistens die Väter trifft, wissen wir, dass es auch Mütter treffen kann – und auch sie unterstützen wir gleichermaßen in ihrem Anliegen, am Leben ihrer Kinder teilnehmen zu wollen. Väter ohne Rechte unterstützt außerdem alle Verwandten, die oft von einem Tag auf den anderen den Kontakt zu ihren Enkel, Neffen und Nichten oder auch beispielsweise Taufkindern verlieren.
 

Wofür steht Väter ohne Rechte?

Der Verein Väter ohne Rechte steht für die Überzeugung, dass beide Elternteile das Recht haben, am Leben seines Kindes teil zu nehmen, auch wenn sich die Eltern getrennt haben. Wir sind der Überzeugung, dass beispielsweise ein Vater auch nach einer Trennung von der Kindesmutter nicht nur die Pflicht, sondern auch das Recht hat, Erziehungsverantwortung zu übernehmen. Jedes Kind hat nach einer Trennung der Eltern das Recht auf BEIDE Elternteile.
 
Was sind die Ziele von Väter ohne Rechte? -> Forderungen
Wir streben die Durchsetzung und Verwirklichung der Kinderrechte und die Schaffung von Väterrechten an. Wir fordern die Gleichbehandlung von Männern und Frauen bei Gericht, Jugendwohlfahrt und Gutachtern. Wir setzen uns für die gemeinsame Obsorge, die Umsetzung der Kinderrechtskonvention, die Verkürzung der gerichtlichen Verfahren im Familienrecht und für die Durchsetzung gültiger gerichtlicher Beschlüsse ein. Der Eltern-Kind-Entfremdung und der Vaterlosigkeit mit ihren nachgewiesenen zerstörerischen und weitreichenden sozialen und gesellschaftlichen Wirkungen muss in Zukunft vorgebeugt werden.
Ein weiteres Ziel ist die Vereinfachung der Verfahren um die - wie viele Betroffene sagen - “Trennungsindustrie” (Richter, Rechtspfleger, Sozialarbeiter der Jugendämter, Kinder- und Jugendanwälte, Kinderbeistände, kinderpsychologische Sachverständige, Familiengerichtshilfen, Besuchsmittler, Besuchscafes, Mediatoren, Psychotherapeuten, Beratungsstellen etc.) zu zerschlagen, damit sie bürgerfreundlich und effizient arbeitenden Behörden Platz macht.
 
Väter ohne Rechte – Bisher
Seit Dezember 2007 setzt sich der Verein unter seinem Gründer Martin Stiglmayr unermüdlich für die oben genannten Ziele ein und hat sich in der österreichischen Väterbewegung einen Namen gemacht. Wir bemühen uns noch effizienter die Anliegen der Betroffenen in die Öffentlichkeit, Politik und Medien zu bringen. Im Februar 2012 wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand bestellt und mit DI Maximilian Urban als neuem Obmann die “Staffette” weiter geben, welcher 2014 wieder bestätigt wurde. Nach dem KindNamRÄG2013 und den verschiedenen Wahlen, zu denen versucht wurde, Familienrecht zum Thema Nr. 1 zu machen, gibt es zu verschiedenen Gesetzesvorschlägen Stellungnahmen. Weiters wurde die parlamentarische Bürgerinitiative “halbe-halbe Doppelresidenz” eingebracht und an einem neuen Unterhaltsmodell gearbeitet.