Monatsarchiv: Februar 2017

Social Media – VoR ist das größte Sprachrohr im deutschsprachigen Raum

7000 logoVäter ohne Rechte hat sich in seinen 10 Jahren des ehrenamtlichem Engagements, dass auch international nicht unbemerkt blieb, zu dem größten Sprachrohr im Familienrecht auf Social Media entwickelt. Social Media kommt eine immer größere Bedeutung zu.

Die öffentliche Facebookgruppe von VoR ist bereits seit Jahren der Leader aller deutschsprachigen Vereine. Aktuell ist VoR auch die größte deutschsprachige Community zum Thema.

Der Seitengründer Roland Fürbas hat ganz bewusst vor Jahren die Gruppe ÖFFENTLICH erstellt. Die Idee war einen möglichst niederschwelligen Einstieg und Informationen zu bieten.

Eines der Motive war, die tatsächliche Betroffenengruppe sichtbar zu machen – uns ist bewusst, dass wir nur die Spitze eines Eisberges sind.

Erstaunlich ist der hohe Frauenanteil mit über 40% im Verein. Auch im Vorstand ist eine Frau und eine der Vereinsgründerinnen war eine Frau. VoR ging es nie um Geschlechterkrieg sondern um Kinderrechte – manchmal wird dies vergessen!

VoR spricht ALLE betroffenen Gruppen an.

Väter, nach Scheidung/Trennung in Obsorge- und Kontaktrechtsfällen usw.
Neue Lebensgefährtinnen, abschätzig in Mütterforen als NEXT tituliert – gemeint ist damit die nächste Ex. Der Stiefmutterblog gibt eindrücklich Einblicke in deren Lebenswelt.
Großeltern – sie sind oft auch Leidtragendende des Kontaktabbruchs und werden sehr stiefmütterlich, auch von der Justiz behandelt. In Deutschland gibt es bereits eine Großelternlobby – in Österreich leider noch nicht..
Tanten, Onkel, Cousinen – und alle anderen Familienmitglieder
Freunde von Betroffenen

und nicht zuletzt melden sich immer mehr Trennungskinder im Erwachsenenalter, die noch immer die Nachwirkungen der Entfremdung belasten – in diesen Fällen gibt es einen berührenden und überschöpfenden Mitteilungsdrang.

Das Thema ist schon längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen – jeder hat einen Betroffenenfall in der Familie oder am Arbeitsplatz/Freundeskreis.

Im Forum gibt es Spezialisten des deutschen und österreichischem Rechtssystem.

VoR bietet auch Kontakt zu Anwälten, Mediatoren, Psychologen, Kinderärzten, Detekteien und DNA-Laboren. Es kann also von einem disziplinenübergreifenden Angebot gesprochen werden.

Der größte DANK gilt aber den Mitgliedern, die das Forum so lebendig halten mit Ihren Ratschlägen, Ehrlichkeit und fundiertem Wissen! Das Forum lebt!

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Leserbrief an “profil” Artikel “Unsere Justiz. Hilflos, überfordert, träge?”

 

www.profil.at

www.profil.at

Leserbrief von Väter ohne Rechte an das unabhängige Nachrichtenmagazin “profil” von Dr. Robert Holzer, Pressesprecher., zur Ausgabe 05, 47.. Jg. vom 30.01.2017

Coverstory von Ingrid Brodnig und Michael Nikbakhsh

“UNSERE JUSTIZ, hilflos, überfordert, träge? Schlampige Verfahren, endlose Ermittlungen, Hass im Netz, Promibonus”

“Bringschuldig”

 

Dank gebührt den Autoren von profil, die sich trauen, die Justiz zu kritisieren. Allerdings fehlt in der Auflistung der Probleme in Österreichs Justiz das Familienrecht, welches tatsächlich einen viel höheren Anteil an Verzögerungen und in vielen Fällen auch gesetzeswidrige Fehlentscheidungen beinhaltet. Weitreichende, oft lebenslange Folgen wie der völlige Verlust des persönlichen Kontakts zum eigenen Kind und schwere psychische Traumata bei den Betroffenen und deren Kindern werden von den zuständigen Gerichten emotionslos in Kauf genommen.

Durch die oft jahrelang dauernden Verfahren bei Obsorge und Besuchsrecht werden extremer Frust und ein deutlicher Vertrauensverlust gegenüber dem Rechtstaat sichtbar. Die im Strafrecht vergleichsweise geringe Zahl an Verzögerungen und eigenartigen erstgerichtlichen Urteilen erscheinen gegenüber den jährlich mehr als 400.000 Geschäftsfällen bei den Familiengerichten nahezu unbedeutend. Die wahre Problematik der Justiz liegt daher nicht allein in den genannten Einzelfällen, sondern in einem globalen Versagen gegenüber allgemein wichtigen Rechtsgütern wie das Recht auf Familienleben, das zeitnahe Entscheidungen erfordert.

 

 

 

Dr. Robert Holzer

 

Vorstand und Pressesprecher Verein „Väter ohne Rechte“