Juni 2026 Archiv

Faire Justiz?

St. Pölten (OTS) – Faire Justiz?

Vor 19 Jahren wurde der Verein Väter ohne Rechte im Tullner Bezirk gegründet. Der Anlass waren aus Sicht des Vereingründers behördliche und richterliche Willkür in einem Obsorgeverfahren. Der Kindesvater durfte sich damals Sprüche anhören wie „Die schlechteste Mutter ist besser als jeder Vater“ oder: „Das Kalb folgt der Kuh!“ und „Das Gesetz ist mir egal, ich mache, was ich will!“. 19 Jahre später scheint sich nichts geändert zu haben! Das BG Tulln ist scheinbar nach wie vor eines von vielen Hotspots des Wirkungsbereiches vom Verein Väter ohne Rechte. Der Verein wird immer wieder von Vätern, die ihre elterliche Verantwortung wahrnehmen wollen, um Unterstützung gebeten, weil sie aus ihrer Sicht von Richter:innen schikaniert und unfair behandelt werden. Das Kindeswohl ist eine leere Worthülse, das nach Ansicht des Vereins vielfach genauso missachtet wird, wie die Gesetze.

Sachlich bedenklich erscheint, dass ein Richter im Pflegschaftsverfahren, der in diesem Verfahren eindeutig Stellung bezogen hat, in einer verwandten Causa im Strafverfahren Recht sprechen wollte. Kein Grund für eine Befangenheit? Was sagt die Bevölkerung dazu? Was meint das Volk, wenn es erfährt, dass der Ehemann der Richterin in der übergeordneten Instanz arbeitet? Kann in solchen Fällen von Unbefangenheit oder fairer Justiz gesprochen werden? Am 11. Juni 2026 muss sich ein Vater in einem Strafverfahren verantworten, weil er bei einem Polizeieinsatz das Verhalten der Mutter durch Ton- und Videoaufnahmen objektiviert hat. Sachlich objektivierbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, um dem verfassungsrechtlich abgesicherten Vorrangigkeitsprinzips des Kindeswohls Rechnung zu tragen, kann aus unserer Sicht kein Fehler sein. In diesem Sinne ersucht der Verein Väter ohne Rechte Sie um Ihre Unterstützung!

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Das Kalb folgt der Kuh

St. Pölten (OTS) – 

Der Vatertag kommt. Von den Medien erfahrungsgemäß nicht annähernd so beachtet, wie der Muttertag und schon gar nicht der Frauentag! Das muss nicht verwundern. Wir leben in einer Zeit, in der Väter mainstreamgemäß aus den Familien geschossen werden. Sich für liebevolle und verantwortungsbewusste Väter engagieren? Das interessiert offenbar niemanden! Die Realität ist allerdings, dass Kinder ihre Väter brauchen! „Das Kalb folgt der Kuh“, ein klassischer Satz, den sich Väter anhören müssen als eine Begründung, warum die Obsorge für das Kind der Mutter zugesprochen werden muss! Mit genau solchen Beschlüssen wird die Geschlechterrolle aus unserer Sicht durch die Justiz manifestiert!

Ganz gleichgültig, wie sehr sich die Politik und diverse Frauenorganisationen bemühen zu erklären, dass es keine Geschlechterrollen gäbe, die Justiz und die Behörden beweisen aus unserer Sicht tagtäglich, dass es doch ganz anders ist. „Die schlechteste Mutter ist besser als jeder Vater“ – auch das dürfen sich Väter immer wieder anhören! Dabei gibt es tatsächlich ganz schlechte Mütter! Mütter, die die Kinder als Waffe gegen den Vater einsetzen, um höhere Alimente zu lukrieren. Mütter, die meist STRAFLOS richterliche Beschlüsse missachten und damit die Kinder bewusst dem Vater entfremden. Mütter, denen das Wohl des Kindes völlig gleichgültig ist, bewusst geduldet und unterstützt, wie wir meinen! Aus unserer Beobachtung heraus sind pflegschaftsgerichtliche Entscheidungen nur allzu oft nicht nachvollziehbar. Wir wollen am Leben unserer Kinder teilhaben und von den Müttern, der Justiz und dem Jugendamt nicht ausgeschlossen werden! Unsere Kinder wollen den Kontakt zu uns Vätern und können sich gegen Mütter und Institutionen kaum wehren! Der Verein „Väter ohne Rechte“ setzt sich seit 19 Jahren dafür ein, dass ENDLICH auf die Kinder gehört wird! Kinder wollen BEIDE Eltern nach einer Trennung oder Scheidung! Die Verhinderung dieser Selbstverständlichkeit muss ein End haben!

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