Christoph Freitag

Beiträge des Autors

Faire Justiz?

St. Pölten (OTS) – Faire Justiz?

Vor 19 Jahren wurde der Verein Väter ohne Rechte im Tullner Bezirk gegründet. Der Anlass waren aus Sicht des Vereingründers behördliche und richterliche Willkür in einem Obsorgeverfahren. Der Kindesvater durfte sich damals Sprüche anhören wie „Die schlechteste Mutter ist besser als jeder Vater“ oder: „Das Kalb folgt der Kuh!“ und „Das Gesetz ist mir egal, ich mache, was ich will!“. 19 Jahre später scheint sich nichts geändert zu haben! Das BG Tulln ist scheinbar nach wie vor eines von vielen Hotspots des Wirkungsbereiches vom Verein Väter ohne Rechte. Der Verein wird immer wieder von Vätern, die ihre elterliche Verantwortung wahrnehmen wollen, um Unterstützung gebeten, weil sie aus ihrer Sicht von Richter:innen schikaniert und unfair behandelt werden. Das Kindeswohl ist eine leere Worthülse, das nach Ansicht des Vereins vielfach genauso missachtet wird, wie die Gesetze.

Sachlich bedenklich erscheint, dass ein Richter im Pflegschaftsverfahren, der in diesem Verfahren eindeutig Stellung bezogen hat, in einer verwandten Causa im Strafverfahren Recht sprechen wollte. Kein Grund für eine Befangenheit? Was sagt die Bevölkerung dazu? Was meint das Volk, wenn es erfährt, dass der Ehemann der Richterin in der übergeordneten Instanz arbeitet? Kann in solchen Fällen von Unbefangenheit oder fairer Justiz gesprochen werden? Am 11. Juni 2026 muss sich ein Vater in einem Strafverfahren verantworten, weil er bei einem Polizeieinsatz das Verhalten der Mutter durch Ton- und Videoaufnahmen objektiviert hat. Sachlich objektivierbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, um dem verfassungsrechtlich abgesicherten Vorrangigkeitsprinzips des Kindeswohls Rechnung zu tragen, kann aus unserer Sicht kein Fehler sein. In diesem Sinne ersucht der Verein Väter ohne Rechte Sie um Ihre Unterstützung!

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Das Kalb folgt der Kuh

St. Pölten (OTS) – 

Der Vatertag kommt. Von den Medien erfahrungsgemäß nicht annähernd so beachtet, wie der Muttertag und schon gar nicht der Frauentag! Das muss nicht verwundern. Wir leben in einer Zeit, in der Väter mainstreamgemäß aus den Familien geschossen werden. Sich für liebevolle und verantwortungsbewusste Väter engagieren? Das interessiert offenbar niemanden! Die Realität ist allerdings, dass Kinder ihre Väter brauchen! „Das Kalb folgt der Kuh“, ein klassischer Satz, den sich Väter anhören müssen als eine Begründung, warum die Obsorge für das Kind der Mutter zugesprochen werden muss! Mit genau solchen Beschlüssen wird die Geschlechterrolle aus unserer Sicht durch die Justiz manifestiert!

Ganz gleichgültig, wie sehr sich die Politik und diverse Frauenorganisationen bemühen zu erklären, dass es keine Geschlechterrollen gäbe, die Justiz und die Behörden beweisen aus unserer Sicht tagtäglich, dass es doch ganz anders ist. „Die schlechteste Mutter ist besser als jeder Vater“ – auch das dürfen sich Väter immer wieder anhören! Dabei gibt es tatsächlich ganz schlechte Mütter! Mütter, die die Kinder als Waffe gegen den Vater einsetzen, um höhere Alimente zu lukrieren. Mütter, die meist STRAFLOS richterliche Beschlüsse missachten und damit die Kinder bewusst dem Vater entfremden. Mütter, denen das Wohl des Kindes völlig gleichgültig ist, bewusst geduldet und unterstützt, wie wir meinen! Aus unserer Beobachtung heraus sind pflegschaftsgerichtliche Entscheidungen nur allzu oft nicht nachvollziehbar. Wir wollen am Leben unserer Kinder teilhaben und von den Müttern, der Justiz und dem Jugendamt nicht ausgeschlossen werden! Unsere Kinder wollen den Kontakt zu uns Vätern und können sich gegen Mütter und Institutionen kaum wehren! Der Verein „Väter ohne Rechte“ setzt sich seit 19 Jahren dafür ein, dass ENDLICH auf die Kinder gehört wird! Kinder wollen BEIDE Eltern nach einer Trennung oder Scheidung! Die Verhinderung dieser Selbstverständlichkeit muss ein End haben!

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Men´s Change 2026 16.-20. Mai 2026!

Liebe Betroffene,

anbei eine tolle Initiative für Väter, Mütter, Großeltern und Kinder in Trennungs- und Scheidungssituationen.

Die Unterstützung setzt dort an, wo viele Männer und andere Betroffene Orientierung brauchen, bevor Konflikte sich weiter verhärten.

Der Online-Summit MEN’S CHANGE 2026 findet vom 16. bis 20. Mai statt und richtet sich an Männer, die sich vor, während oder nach einer Trennung mit Fragen zu Beziehung, Familie, Verantwortung und persönlicher Stabilität beschäftigen. In über 30 Gesprächen mit Fachpersonen aus Psychologie, Beratung, Familienrecht, Gesundheit und Coaching geht es darum, wie Männer früher in einen bewussteren Umgang mit Trennungsgedanken, familiären Konflikten und innerem Druck finden können.

Gerade für Männer, Väter, Mütter, Großeltern und Kinder, die sich in einer belastenden Trennungsphase befinden oder noch vor der eigentlichen Entscheidung stehen, kann ein kostenfrei zugängliches Online-Angebot eine ergänzende Möglichkeit sein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und die eigene Situation klarer einzuordnen.

Während des Summit-Zeitraums sind die Gespräche kostenfrei abrufbar. Die Website mit allen Informationen finden Sie hier:

https://www.mens-change.de

Liebe Grüße

Martin Stiglmayr

Obmann

 

 

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Beitrag Stiglmayr über die tendenzielle Benachteiligung von Vätern in der Justiz

Sehr geehrte Interessenten,

lesen Sie bitte den folgenden Artikel und teilen Sie ihn so oft wie möglich! Es gibt auch die Möglichkeit, ein gratis Probe-Abo einzurichten, das nach Ablauf der Frist NICHT zahlungspflichtig verlängert wird, sondern einfach zu Ende ist. Ich darf auch auf gerne auf die print-Ausgabe verweisen, die vierteljährlich erscheint.

Vgl. etwa die neueste Ausgabe: https://libratus.online/de/die-neue-print-ausgabe-ist-da

Hier ein kurzer Textauszug und der Link zum Text:

https://libratus.online/de/vaeter-und-das-sorgerecht

Väter und das Sorgerecht

Trennungen und Scheidungen stellen in der Regel eine extreme emotionale Belastung für alle Beteiligten dar; wenn dann auch noch ein Streit um das Sorgerecht gemeinsamer Kinder stattfindet, bleibt zumeist kein Stein auf dem anderen. Während wir in der Öffentlichkeit täglich mit den Diskussionen rund um „das Patriarchat“ konfrontiert sind, wird dabei ein Aspekt selten diskutiert: die Benachteiligung von Vätern, wenn es um das Thema des Sorgerechts geht. Oder stimmt das etwa gar nicht? Eine Spurensuche.

Jan David Zimmermann | Gesellschaft | 06. März 2026

Im Jänner 2026 schrieb ich für das Libratus Magazin online einen Artikel über Männerbilder und den Begriff der toxischen Männlichkeit. Mein Satz „Die tendenziell juristische Benachteiligung von Vätern bei Scheidungen […] wird dabei ebenso unberücksichtigt gelassen wie Konkurrenzdenken von Frauen untereinander, weibliches Mobbing, Gewaltausübung oder Gewalt gegen den Partner“ hat dabei in den sozialen Medien für Empörung gesorgt. So habe ich mich entschlossen, mir das Thema „Männer und Sorgerecht“ näher anzusehen.

Ein Beispiel: Ein Vater von zwei Töchtern wird von der Mutter und geschiedenen Ehefrau, die ihn wegen eines anderen Mannes verlassen hatte, der Gewalt gegenüber den Kindern beschuldigt. Das Jugendamt glaubt ihr, auch das Gericht. Er darf die Kinder nur unter Aufsicht und nur selten sehen. Zuvor gab es eine Doppelresidenz. Der Kontakt wird immer weniger. Dann meint die Mutter, mit den Mädchen überfordert zu sein, der Staat solle sich um sie kümmern. Sie kommen in eine betreute Wohngemeinschaft, eine sogar zeitweise wegen Suizidgefahr in die Psychiatrie. Und letztendlich stellt sich heraus, dass die Vorwürfe falsch waren und die Mutter alle manipuliert hatte.

 Am Anfang steht der Konflikt

Trennung oder Scheidung sowie daran sich anschließende Sorgerechtsstreitigkeiten sind extreme Konfliktsituationen, die eine sachliche Debatte unter den Konfliktparteien massiv erschweren. Kränkungen, Enttäuschung, aufgestaute Wut, Trauer, Verlustangst, psychische Erkrankungen oder Gewalt in der Beziehung – all dies beeinflusst das Verhalten und die Prozesse rund um eine neue Beziehungsdynamik zwischen Menschen nach einer Trennung massiv. Dies ist ein Thema, das sehr kontrovers diskutiert wird.

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Martin Stiglmayr, Vorsitzender des Vereins „Väter ohne Rechte“ ist seit vielen Jahren im Bereich der Vaterrechte aktiv. Er betont auf meine Nachfrage nach der juristischen Benachteiligung von Vätern: „Unserer Erfahrung nach – und damit meine ich nicht nur Väter ohne Rechte, denn wir sind ja mit vielen Väterorganisationen in Deutschland und Europa sehr gut vernetzt, muss man von einer systematischen Benachteiligung der Väter sprechen.“

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