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Projekt eines VoR-Mitglieds gewinnt Sozialmarie Publikumspreis

Sao Bien

SozialMarie ist der älteste Preis für soziale Innovation in Europa und würdigt seit 2005 jährlich 15 hervorragende Projekte. Neben der finanziellen Anerkennung in Höhe von insgesamt 54.000 Euro bietet die SozialMarie vor allem eine öffentliche Bühne für Projekte, die mit neuen Denkansätzen innovative Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geben. VoR übt Kritik an der Preisvergabe mit finanziellem Hintergrund am Ende des Beitrags!

Väter ohne Rechte (VoR) hat sich auch beworben, verpasste die preisgekrönten Ränge aber knapp. Wir bedanken sich für die abgegebenen Stimmen! Das österreichische Siegerprojekt erhielt 385 Stimmen – VoR 233.

Es freut uns aber besonders, dass ein bemerkenswertes Projekt aus Österreich das Rennen um den Publikumspreis gemacht hat, vor allem auch, dass es von Thomas Farthofer, einem VoR-Mitglied als Projektleiter wesentlich mitgetragen wird. Ist doch der Publikumspreis der einzig transparent gestaltete und gewinnt dadurch noch zusätzlich an Wert!


VoR gratuliert herzlich und ersucht ALLE, den betroffenen Vater und dessen kinderfreundliches Projekt zumindest mit einem LIKE zu unterstützen! Danke!

Facebookgruppe Sao Bien dort LIKEN!

Schulklasse

 

Das Projekt:

Sao Bien. Room for Education ist eine österreichische Non-Profit-Organisation, die die Förderung von Bildung 6-11jähriger Kinder mittels Bau von Schulgebäuden in den ärmsten, entlegenen Provinzen Vietnams zum Ziel hat. In diesen infrastrukturell schwachen Kommunen profitieren hier ansässige ethnische Minderheiten von Anfang an, da beim Bau der Schulen örtliche Arbeitskräfte eingebunden werden.

Als Siegerprojekt wurde ein Imagevideo erstellt:

VoR kennt eine Vielzahl an unglaublichen Geschichten, Thomas Farthofers Geschichte birgt eine so große Zahl an Absurditäten, wie es VoR kaum je zuvor gesehen hat. Er hat sich nun entschlossen in Vietnam dieses Projekt zu stemmen.

Seine persönliche Geschichte:

Genau seit dem Tag des Scheidungsvergleichs verweigert seine Tochter (angeblich) jeglichen Kontakt – die Richterin verbietet eine neuerliche Kontaktanbahnung, weil sie einen erneuten Abbruch der Kontakte durch die Mutter erwartet und der Tochter dies ersparen will – und dann wird der Vater nicht nur auf einen fiktiven Job, SONDERN ZUSÄTZLICH AUF EINEN Studienabschluss ANGESPANNT, den der Vater neben (!) seinem Job hätte erreichen müssen und der ihm jetzt angeblich ein noch höheres fiktives Gehalt ermöglichen sollte.

Was macht der Vater? – Er ging nach Vietnam, um dort Schulen in besonders armen Dörfern zu errichten und Kindern zu helfen! Sein Projekt @saobienroomforeducation gewann den Publikumspreis der heurigen ‚Sozialmarie‘

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KRITIK an der Preisvergabe mit finanziellem Hintergrund der Expertenjury der Sozialmarie

Festgehalten muss werden, die Expertenjury kann frei nominieren wen sie nach ihren Kriterien will. VoR hat sich alle Preisträger 2017 und deren erhaltenen Stimmen und Projekte im Detail angeschaut – und kann sich dem Eindruck nicht erwehren, dass hier politisch motiviert entschieden wurde. Große Resonanz fanden die Siegerprojekte in den seltensten Fällen.

Beispiele:

Tschechien:
Den 1. Preis machte ein Projekt mit 1 (einer) Stimme – Preisgeld € 15.000,--
Den 3. Preis machte ein Projekt mit 23 Stimmen. – Preisgeld € 5000,–
Einen mit € 2000,– dotierter Preis erhielt ein Projekt mit 69 Stimmen.
Einen mit € 2000,-- dotierter Preis erhielt ein Projekt mit 0 (null) Stimmen.

Ungarn:
Einen mit € 2000,– dotierter Preis erhielt ein Projekt mit immerhin 303 Stimmen.
Einen mit € 2000,-- dotierter Preis erhielt ein Projekt mit immerhin 293 Stimmen.
Einen mit € 2000,– dotierter Preis erhielt ein Projekt mit 15 Stimmen.
Einen mit € 2000,– dotierter Preis erhielt ein Projekt mit 29 Stimmen.

Slowakei:

Ein mit € 2000,– dotierte Projekt erhielt 0 (null) Stimmen.

Österreich:
Der 2. Platz ging an ein Projekt mit 1 (einer) Stimme – Preisgeld € 10.000,–
€ 2000,– erhielt ein Projekt mit 56 Stimmen.
€ 2000.– erhielt ein Projekt mit 41 Stimmen
€ 2000.– erhielt ein Projekt mit 120 Stimmen
€ 2000.– erhielt ein Projekt mit 0 (null) Stimmen
€ 2000.-- erhielt ein Projekt mit 9 Stimmen

Tatsache ist, dass der Publikumspreis im Gegensatz zu allen anderen honorierten Preisen transparent gestaltet ist und dieser gewinnt dadurch auch an Wert!