Kategorie: Allgemein

Wiener Sozialmarkt START UP kooperiert mit Väter ohne Rechte

   

 

 

 

 

 

 

Wiener Sozialmarkt START UP kooperiert mit der Kinderschutz-NGO Väter ohne Rechte!

Auch beim größten privaten und gemeinnützigen Sozialmarkt Wiens ist die angespannte finanzielle Situation vieler Trennungsväter bekannt. Das Klientel des Sozialmarktes sind alle Personen mit niedrigem Einkommen wie Senioren, Studenten, Arbeitssuchende - aber eben auch Väter, die massiv Unterhalt leisten müssen und dabei nicht über die Runden kommen.

Väter ohne Rechte (VoR) kennt die Grausamkeiten des österreichischen Unterhaltsrechtes aus unzähligen Fällen. Teilweise absurd hohe Unterhaltsverpflichtungen für die Kinder treiben regelmäßig Väter in den Ruin. Als klassisches Beispiel sei hier das Anspannungsprinzip erwähnt. Dabei wird der Vater gerichtlich verpflichtet von einem fiktiven (höheren) Gehalt, dass er gar nicht tatsächlich erwirtschaftet, Unterhalt zu leisten. Die Abwärtsspirale dreht sich ab hier nochmal schneller. Woher der Vater das Geld nehmen soll, ist dem Staat vollkommen egal; hier ist er unerbittlich. Betroffen davon sind sowohl unselbstständig Beschäftigte, aber auch selbstständig Erwerbstätige.

Noch dramatischer gestaltet sich das österr. Unikum des Unterhaltsexistenzminimums, dass ermöglicht bei Unterhaltsschulden bis zu 25 Prozent unter das Existenzminimum zu pfänden.

Zur Veranschaulichung:

Das Existenzminimum 2020 beträgt Euro 966,-- / Monat
Der erhöhte Grundbetrag 2020 für Väter beträgt Euro 1320,-- / Monat
Das Unterhaltsexistenzminimum 2020 beträgt daher Euro 990,-- / Monat

Vergleich: In Deutschland beträgt der Selbstbehalt Euro 1160,-- / Monat.

Mit diesem Einkommen sollen Väter ihr Auskommen finden, meint der Staat. Miete bezahlen, Strom, Heizung, Telefon, Internet, eventuelle andere Schulden bedienen und auch noch ein tolles Entertainmentprogramm für die gemeinsamen Kinder finanzieren?!

Um das zu schaffen muss gespart werden wo kann, ja selbst die eigene Ernährung stellt hier mitunter eine finanziell kaum zu stemmende Hürde dar. Väter ohne Rechte (VoR) kennt zahllose solche Schicksale.

Hier bieten die Foodpoints von START UP eine ganz wesentliche Hilfe!
Es wird gar Wiens 1. Online-Sozialmarkt geboten.
Für gehbehinderte Personen wird auch nach Hause geliefert.

 

 

 

 

 

 

 

Der Verein START UP bietet aber auch noch zahlreich andere Serviceleistungen, wie z.B. ein günstiges Lastentaxi und vieles mehr.

Väter ohne Rechte gratuliert den Betreibern zu ihrem Engagement, bedankt sich für das soziale Bewusstsein und ist zuversichtlich, dass damit auch vielen Wiener Vätern geholfen werden wird! Herzlichen Dank für diese Initiative!

 

 

 

 

 

 

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Abschied nehmen von Michael Klap 31.01.2020

Die Kinderschutz-NGO "Väter ohne Rechte" (VoR) trauert um Sozialaktivist Michael Klap, der uns unerwartet am 17.12.2019 für immer verließ. Er engagierte sich Jahrzehnte überall dort wo Kindern Schaden zugefügt wurde.

Unser Mitgefühl gehört den Angehörigen.

stille Urnenbeisetzung am 31.01.2020 am Friedhof Südwest um 11:00 Uhr
1120 Wien, Wundtgasse 1A

Gruppe 56, Reihe 5, Nr. 11 (Nähe Eingang Südwest Tor 6)
Treffpunkt: 10:45 Uhr vor der Aufbahrungshalle

Hier eines seiner längeren und berührenden Interviews ...  es "menschelt".

Lieber Freund, wir werden Dich vermissen!

 

 

 

 

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„Weil Du mir gehörst“ PAS Filmfestivaldrama endlich im Fernsehen 12.02.2020 ARD 20:15 Uhr

"Weil du mir gehörst" ist ein Filmdrama des preisgekrönten Regisseurs Alexander Dierbach aus dem Jahr 2019, in dem das Phänomen einer Eltern-Kind-Entfremdung (engl. Parental Alienation Syndrom, PAS) nach einer Scheidung thematisiert. Beim Festival des deutschen Filmes in Ludwigshafen wurde der Film erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. 

Sendetermin: 12.02.2020 im ARD um 20:15 Uhr


Inhalt:

Eine Mutter hintertreibt mit viel Raffinesse nach der Scheidung den Kontakt der Tochter zu ihrem Vater. Gibt es auch umgekehrt – im wahren Leben. Ein echtes Problem unserer Zeit.

Die Scheidung von Julia und Tom ist längst Geschichte. Er lebt mit neuer Partnerin und deren Kind zusammen und hat doch weiterhin liebevollen Kontakt zu seiner eigenen Tochter. Doch seine Exfrau hat die Trennung in Wahrheit nicht verwunden. Erst durch kleine Nadelstiche, dann von anwaltlicher Seite zu immer drastischeren Schritten ermuntert, zerstört sie die eigentlich liebevolle Beziehung des Vaters zu seiner Tochter. So weit, bis diese sich inständig weigert zu ihrem Vater zu gehen. Das Gericht sieht das Kindeswohl am Ende ausschließlich auf Seiten der Mutter. Hilflos muss der Vater diesem Entzug des eigenen Kindes zusehen. Ein bewegender Film, der zigtausende ähnlicher Fälle zur Grundlage hat und darum ein heimliches aber brisantes Thema unserer Gegenwart aufgreift, für das es schon eine Fachbezeichnung gibt: das sog. PAS – Parental Alienation Syndrom – die von einem Elternteil gestützte Entfremdung von Kind und PartnerIn. Bis am Ende nicht das Kindesglück, sondern das Kindesunglück unausweichlich ist.

Quellen:
https://www.festival-des-deutschen-films.de/filme/weil-du-mir-gehoerst/ 

https://de.wikipedia.org/wiki/Eltern-Kind-Entfremdung

 

Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass dieser Film das realistischste und wichtigste Familiendrama des Jahres 2020 sein wird. Als Leser dieses Artikels werden Sie sich der Thematik durchaus bewusst sein. Es ist von besonderer Bedeutung, dass Sie als Betroffener Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen etc. ebenso auf diesen Film nachdrücklich aufmerksam machen, damit dieses Thema möglichst breitenwirksam diskutiert werden wird, Missstände aufgezeigt werden können und Verständnis und Lösungsansätze für solche Situationen geschaffen werden können. Aus Erfahrung weiß VoR, dass Nichtbetroffene uns unsere Schicksale oft nicht recht glauben können.

 

 

 

 

 

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Holt Euch bitte rechtzeitig Hilfe!

Leider erreicht uns zum wiederholten Male die Nachricht vom Selbstmord eines Vaters, der die psychische Gewalt durch die Scheidungsindustrie nicht mehr ausgehalten hat.
Hier sein Abschiedsbrief.

Liebe Leute!
1.) Da ich meine Kinder nicht sehen darf und meine Noch Ehefrau N. B. geb. 1.4.jj mich auf alles klagt was es gibt muss ich mir das Leben nehmen. Sie weigert sich das ich telefonieren kann mit meinen 3 kleinen. Jeder weiss dass ich an meine Kids hänge und nicht ohne sie leben möchte. Deshalb ist meine Entscheidung gefallen. Ich habe so viel geboten sogar mein Haus und 1000 Euro monatlich für die Kids aber sie will mehr. Die Gier, leider sie will halt nicht arbeiten gehen. Bitte lasst dieses Schreiben auch der Presse, Kronenzeitung und Medien zukommen da es viele Männer gibt denen es so geht wie mir. Gerichtbrief habe ich einer Frau übergeben. Da ich bei klarem Verstand bin und ein Testament schreibe mit Zeugen habe ich gewisse letzte Wünsche. […]
2.) Eine grosse Bitte habe ich, sagt meinen 3 Kleinen das ich sie über alles liebe. Meine 2 grossen auch bitte. Es ist mir sehr WICHTIG!
3.) Es ist wichtig das es die Medien erfahren dass Menschen (Frau) wie N. B. gibt die Männer wie mir keine andere Wahl lassen. […]
4.) Frau B. sollte sich schämen dass sie den Kindesvater gezwungen hat Selbstmord zu begehen!
5.) So nun war es. Ich hoffe anderen Männern (Väter) passiert nicht das gleiche
B. H.

Anmerkung Vorstand Väter ohne Rechte: Selbstmord ist kein Ausweg. Man nimmt sich damit die Chance, für seine Kinder da zu sein und sie vielleicht irgendwann wieder in die Arme schließen zu können. Man nimmt aber auch den Kindern die Chance sich dem Elternteil wieder zuzuwenden und zwei Elternteile zu haben. Holt euch bitte rechtzeitig Hilfe, aus Liebe zu euren Kindern!

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psychotherapy4you.at


Nachdem Christian Peherstorfers Lebensgefährtin 2011 mit seinen Kindern in ein anderes Bundesland gezogen war, hatte sich viel in seinem Leben verändert.

Zuerst verkaufte er seine Firma, um dann mit der Ausbildung zum Verhaltenstherapeuten zu beginnen. Somit wurde seine Krise der Auslöser für eine der besten Entscheidungen in seinem Leben.
Im Zuge seiner Ausbildung arbeitete er in den unterschiedlichsten Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesen mit Menschen und unterstützte sie in belastenden Lebensphasen.

Nach der 8jährigen Ausbildung gründet er eine Internetplattform, auf der sich Psychotherapeuten mit persönlichen Kurzvideos vorstellen.

www.psychotherapy4you.at

Das zentrale Anliegen lautet:
„Der Klient soll die Möglichkeit haben, sich den Therapeuten auszusuchen, der am Besten zu ihm paßt. 100% Verständnis für die belastende Situation des Menschen ist die Grundvoraussetzung für jede Genesung.“

Sein Netzwerk erstreckt sich aktuell über Wien, Graz, Wr. Neustadt und Schachendorf und erweitert sich ständig. Ein rascher Therapiebeginn und Sozialtarife sind ein weiteres Kennzeichen der Plattform.

Wer den ehemaligen Leistungssportler und Psychotherapeuten kennenlernen will, ist herzlich eingeladen am 19.11.2019 zu seinem Impulsvortrag zu kommen:

„Wie ich weiterkomme, wenn ich nicht mehr kann!“

Ort: Klosterneugurger Straße 10A, 1200 Wien
Kosten: freie Spende für Väter ohne Rechte

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EDEKA verunglimpft Väter zum Muttertag!

Im EDEKA Werbespot zum Muttertag 2019 werden unter dem Titel "Danke Mama, daß Du nicht Papa bist" Väter verunglimpft, in dem gezeigt wird, wie unfähig Väter bei der Kinderbetreuung und Erziehung wären. Das ist eine klare Diskriminierung. Schade, daß sich EDEKA zu so einer medialen Entgleisung hinreißen läßt. Allerorts und in jeder Organisation wird versucht ein modernes Väterbild aufzubauen, in dem die Erziehung und Betreuung des Nachwuchses unabhängig davon, ob die Eltern gemeinsam oder getrennt leben, geteilt wird. Gemeinsame Obsorge und Doppelresidenz werden vermehrt praktiziert und die Politik erwägt bereits deren generelle Einführung als Standard. Und dann kommt EDEKA und wirbt mit einem Bild von "Ewiggestrigen" für den Muttertag. Damit wird die wichtige Arbeit der Gesellschaftspolitik vernichtet.

Liebe Manager und Entscheider von EDEKA: Sie haben es nicht notwendig sich mit so einem Schrott Ihrer Werbeagentur in der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit alle Väter zu diskriminieren. Humor mit einem Augenzwinkern ist noch erträglich, Dummheit aber nicht mehr. Schämen Sie sich und wundern Sie sich nicht über die bereits angelaufenen Protestaktionen in Ihren Supermärkten.

Wir schlagen Ihnen vor, daß Sie den entsprechenden Werbespot aus dem Markt nehmen und sich eine Aktion überlegen, wie diese Diskriminierung einer zentralen Rolle in unserer Gesellschaft, der Vater in einer Familie, vermieden oder besser noch umgekehrt werden kann.

Mit enttäuschten Grüßen, Vorstand Väter-ohne-Rechte.

P.S.: Überlegen Sie einmal was für ein shitstorm losbräche, wenn Sie die Mütter anläßlich des Vatertages als Vollidiotinnen hinstellen würden.

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OGH: Mutter muss Vater 25.000 Euro Alimente zurückzahlen

OGH: Mutter muss Vater 25.000 € Alimente zurückzahlen

Die Kronen Zeitung berichtet von einem besonderen Fall. Hier der Link zum kompletten Artikel.

"Es war eine Plauderei in fröhlicher Wirtshausrunde, die alles ins Rollen brachte: Ein Mann erfuhr nach 30 Jahren, dass er nicht der biologische Vater „seines“ Kindes ist. Für die Mutter hat das böse Folgen. Das Höchstgericht entschied jetzt: Sie muss die Alimente, die der Ex über Jahrzehnte gezahlt hat, retournieren."

"Das Gericht hatte Grundsätzliches zu prüfen: Der Ehebruch ist zwar seit 1997 nicht mehr strafbar. Trotzdem, so betonen die Juristen in dem richtungsweisenden Urteil 4OB82/18i, sei die „eheliche Treuepflicht“ ein wichtiges geschütztes Gut. Die Ehe sei nicht nur von ideellen, sondern auch von Vermögensinteressen geprägt. Im konkreten Fall sei dem Mann auch durch das Bezahlen der Alimente ein erheblicher Schaden entstanden. Und dafür muss jetzt die Mutter aufkommen. Ob sie nun den tatsächlichen Vater belangt, bleibt unbekannt."

Hier das Urteil im Volltext.

VoR begrüßt die Entscheidung des Gerichtes und frägt sich, wie nun die Kinder mit dieser Erkenntnis umgehen, aber auch wie der gehörnte Vater, die untreue Mutter und der leibliche Vater diese Situation handeln.

 

In diesem Zusammenhang darf an unseren Kooperationspartner das DNA-Testlabor "DNA Confidence" hingewiesen werden. Über die diversen wissenschaftlich nun möglichen Tests (auch bereits vor der Geburt des Kindes) informiert Susanne Haas aktuell auf der Baby Expo in der Wiener Stadthalle.

Die Messe läuft noch bis zum 12.05.! Am Stand 412 von Frau Susanne Haas wird ein Messerabatt von 20 Prozent gewährt!

 

 

Frau Haas ist auch zahlreich aus den diversen Medien bekannt. (Teenager werden Mütter, mehrmals ORF, usw.) und kann auch über die rechtlichen Aspekte ausführlich Auskunft geben.

Hier 2 Videos von einem Vortrag von DNA Confidence über Kuckuckskinder:

Susanne Haas für den wissenschaftlichen Beitrag:

Rechtsanwalt Mag. Hermann Schwarz über den rechtlichen Teil:

 

 

 

 

 

 

 

Doppelresidenz - JETZT!

 

 

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Väter ohne Rechte trifft ÖVP-Justizsprecherin Frau Michaela Steinacker und ÖVP-Familiensprecher Herrn Norbert Sieber

Die Kinderschutz-NGO Väter ohne Rechte trifft ÖVP-Justizsprecherin Frau Mag. Michaela Steinacker und ÖVP-Familiensprecher Herrn Norbert Sieber

Anton Potoschnig (Plattform Doppelresidenz), Martin Morauf (Obmann VoR), ÖVP Justizsprecherin Frau Mag. Michaela Steinacker, ÖVP Familiensprecher Norbert Sieber, Maximilian Urban (VoR)

Vereinsobmann Martin Morauf und Obmannstellvertreter Dipl.-Ing. Maximilian Urban waren für Väter ohne Rechte am 24. April 2019 im Parlamentsklub der ÖVP mit Justizsprecherin Michaela Steinacker und Familiensprecher Norbert Sieber verabredet. Anton Pototschnig von der Plattform doppelresidenz.at war ebenfalls anwesend.

Wir stellten unseren Verein, seine Forderungen und Tätigkeitsfelder vor. Frau Steinacker konnte sich noch gut an unseren Besuch vor 5 Jahren (!) bei ihr erinnern. Sie erklärte uns, dass sie maßgeblich das Regierungsprogramm im Teil des Privat- und Familienrechts verhandelt habe und dass es mit dem Koalitionspartner FPÖ ganz klar und strikt um die Umsetzung dieses Regierungsprogramms ginge. Wir dürften also erwarten, dass unsere Forderungen in dieser Legislaturperiode auch noch auf die Tagesordnung kämen.

Auf die Unterhaltsreform angesprochen meinte sie, dass die Arbeitsgruppe im Justizministerium volle Arbeit leiste und demnächst die Unterhaltsvorschussreform angegangen werde. Doppelresidenz und Unterhalt an sich würden anschließend behandelt werden.

Auf die Eltern-Kind-Entfremdung angesprochen meinte Frau Steinacker, dass ihr dieses Syndrom bekannt sei und jedenfalls ein Problem. Unklar sei aber, wie man es lösen könne (??). Daher müssten erst einmal Untersuchungen über alle Dimensionen des Parental Alienation Syndrome angestellt werden. Sie wolle jedenfalls zu den von uns angesprochenen Themen unsere Kontakte an die „Stakeholder“ weitergeben, weil unsere Erfahrungen aus der Praxis sehr wichtig seien.

Unser Eindruck war: Frau Steinacker war gut informiert,. Und hoffentlich stimmt es, dass die Punkte Doppelresidenz und Unterhalt noch umgesetzt werden, denn bei Mag. Harald Stefan von der FPÖ haben wir einen nicht so entschlossenen Eindruck gewonnen. Immerhin haben wir von FPÖ, SPÖ und ÖVP ausschließlich Zusagen zu unseren Forderungen bekommen. Wir müssen uns also in der nächsten Zeit darauf konzentrieren zu verfolgen, ob den Worten auch Taten folgen. Was uns freut, ist, dass wir offensichtlich bei den politisch Verantwortlichen als Gesprächspartner akzeptiert und geschätzt werden.

 

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Vater ohne Rechte demonstriert seit 7 Wochen in Salzburg

 

 

Und wieder setzt ein Vater ein Zeichen und versucht die Salzburger Bevölkerung auf  sein Schicksal als Beispiel von tausenden "Einzelfällen" hinzuweisen. Salzburg24 interviewte den Vater und frug bei Martin Morauf , dem Obmann von Väter ohne Rechte und anderen nach.

"Vater ohne Rechte" kämpft um Tochter

"Will nicht nur Besucher sein"

„Vater ohne Rechte“ steht auf dem selbstgebastelten Schild, das Josef S. (Name von der Redaktion geändert) in den Händen hält. Seit sieben Wochen steht er damit beinahe täglich auf öffentlichen Plätzen in der Stadt Salzburg und im Pinzgau. Es ist ein Kampf um seine Tochter und ein stiller Protest gegen das Rechtssystem, sagt er. Wir haben uns seine Geschichte angehört.

Seine Tochter wird bald 14 Jahre alt und wohnt bei ihrer Mutter im Pinzgau. Sie hat das Sorgerecht. Josef S. (59) darf sie jeden zweiten Donnerstag und alle 14 Tage ein Wochenende lang sehen. Das hat das Gericht so bestimmt. Insgesamt käme er so auf eine gemeinsame Zeit mit seiner Tochter von etwa 80 Tagen pro Jahr. Doch die Realität sehe anders aus, sagt S. im Interview mit SALZBURG24. Von Seiten der Mutter kämen immer wieder vermeintliche Gründe, warum er sein Kind nun doch nicht sehen könne – auch dann, wenn er den Weg von knapp zwei Autostunden von Pfaffstätt (Bezirk Braunau) in Oberösterreich in den Pinzgau schon hinter sich hat und vor der Haustüre steht. Und seit Mitte Februar komme es zu gar keinen Treffen mehr – für Josef S. nicht nachvollziehbar. „Wir haben eigentlich ein inniges Verhältnis, aber seit Anfang April antwortet sie kaum noch auf meine SMS.“ Hat sie sich entfremdet?

„Ich will Vater, nicht Besucher sein“

Josef S. ist mit jener Ohnmacht konfrontiert, die Väter zu spüren bekommen, die eine gleichberechtigte Elternschaft möchten, diese aber im Alltag nicht durchsetzen können. Hat ein Paar ein gemeinsames Kind und es kommt zur Trennung, würden die Väter in der Frage rund um die Obsorge meist diskriminiert, kritisieren etwa Vereine wie Vaterverbot oder Väter ohne Rechte. Die derzeitige Obsorgeregelung gebe jenem Elternteil, das die Obsorge über das Kind zugesprochen bekomme, die Entscheidungsgewalt darüber, ob, wie oft und wie lange der Besuchsberechtigte sein Kind sehen könne.

„Ich bin kein Einzelfall“, sagt S.. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, auf dieses gesellschaftliche Tabuthema aufmerksam zu machen.“ Die permanente Anspannung und der Streit zwischen den Eltern bringe die Kinder in Konflikte und gefährde deren Entwicklung. „Ich merke das bei meiner Tochter, sie ist jetzt in der Pubertät und wirkt mehr und mehr zurückgezogen. Ich komme nur noch schwer an sie ran“, berichtet S. aus eigener Erfahrung. Er erfahre auch nichts über die Termine in der Schule, wie Elternsprechtage, oder Arzttermine seiner Tochter. „Eigentlich müsste mich die Kindsmutter laut Beschluss darüber informieren“, schildert der 59-Jährige.

Sind Väter Eltern zweiter Klasse?

Mit solchen und ähnlichen Problematiken ist der Verein „Väter ohne Rechte“, der sich als NGO für Kinderrechte versteht, regelmäßig konfrontiert. „Wenn die Mutter das Kontaktrecht ignoriert – also zum Beispiel die Tür nicht aufmacht, wenn der Vater läutet oder sagt, das Kind sei krank oder auf einer Geburtstagsfeier, dann kann sie das Monate, manchmal sogar Jahre lang spielen, ohne dass etwas passiert“, erklärt der Obmann des Vereins, Martin Morauf auf SALZBURG24-Anfrage.

90 Prozent aller Trennungskinder leben in Österreich ausschließlich im Haushalt der Mutter. Väter haben ein Kontaktrecht und sind unterhaltspflichtig. Im Jahr 2015 hat der Europarat einstimmig beschlossen, dass in allen Mitgliedsstaaten gleichteilige und gleichberechtigte Betreuungsformen eingeführt werden sollen. „Das ist in Österreich bis heute geflissentlich ignoriert worden“, so Morauf.

Zwar habe sich die Situation in den letzten Jahren leicht verbessert, doch Väter würden vor Gericht nach wie vor als Elternteile zweiter Klasse behandelt, lautet die scharfe Kritik. Das treffe vor allem bei unverheirateten Vätern zu. „Wenn die Mutter, die das alleinige Obsorgerecht hat, den Kontakt nicht möchte, hat der Vater keinerlei Rechte an seinen Kindern. Es ist eine Diskriminierung par excellence, dass der Vater vor Gericht darum kämpfen muss, Vater sein zu dürfen“, sagt Morauf.

Kein rechtliches, sondern gesellschaftliches Problem

Familienrechtsexperte Johannes Koman beurteilt die Kritik des Vereins zwar als „berechtigt“, erkennt aus seiner Sicht jedoch eher ein gesellschaftliches, als ein rechtliches Problem. „Die meisten Familien leben in den klassischen Rollenbildern und Mütter widmen den gemeinsamen Kindern in aller Regel mehr Zeit. Diese Tatsache wird von den Gerichten natürlich gewertet“, schildert der Anwalt gegenüber S24. Männer, die nach Trennungen ihre Vaterrolle gleichberechtigt neben der Mutter übernehmen wollen, seien erfahrungsgemäß noch in der Minderheit und hätten es tatsächlich schwer, dies – gegen den Willen der Mutter – durchzusetzen, zumal die Gerichte selten Vorreiter in Sachen fortschrittlicher Betrachtungsweisen seien, bewertet Koman die derzeitige Situation.

Josef S. will nicht aufgeben und weiterkämpfen. Er sucht den Kontakt zu Eltern, die Ähnliches erleben oder erlebt haben. S. protestiert vor dem Schloss Mirabell, dem Bezirksgericht und vor dem ORF-Gebäude in der Stadt Salzburg. Im Pinzgau trifft man ihn vor der Bezirkshauptmannschaft Zell am See. „Ich schreibe meiner Tochter fast täglich, egal ob sie antwortet oder nicht. Sie soll einfach wissen, dass ich als ihr Papa da bin, wenn sie mich braucht.“

 

Link: https://www.salzburg24.at/news/salzburg/vater-ohne-rechte-kaempft-um-seine-tochter-69543586

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Väter ohne Rechte trifft Familiensprecherin der SPÖ Frau Birgit Silvia Sandler

Martin Morauf (Obmann VoR), Familiensprecherin SPÖ Birgit Silvia Sandler, Maximilian Urban (VoR)

 

Am 29.03.2019 traf die Kinderschutz-NGO »Väter ohne Rechte« – vertreten durch Obmann Martin Morauf und Dipl.-Ing. Maximilian Urban – die Familiensprecherin der SPÖ, Frau Birgit Silvia Sandler. Frau Sandler ist seit 2017 Nationalratsabgeordnete, der Name »Väter ohne Rechte« war ihr zwar schon bekannt, die Menschen dahinter wurden aber dem Hörensagen nach als "extrem" bzw. "wild" dargestellt. Wir danken Frau Sandler, dass sie bereit war, sich ein persönliches Bild von unserem Verein und seinen Organen zu machen. Aus unserer Sicht ist es uns auch gelungen, das falsche Bild zu korrigieren und darzulegen, dass der Verein äußerst konstruktiv im Sinne der Kinderrechte agiert.

In diesem Sinne wurden nach einer einleitenden Vorstellung des Vereines unsere Arbeitsweise (Lobbying und Betroffenenbetreuung) und unsere Ziele erklärt: Doppelresidenz, Gemeinsame Obsorge, Unterhalt und die Abschwächung der Schwierigkeiten bei Gericht, die vor allem Väter und Kinder treffen. Zu allen Themen konnten wir unsere Fachkenntnisse unter Beweis stellen. Frau Sandler konnte sich davon überzeugen, dass der Verein ein hohes Fachwissen besitzt und lösungsorientiert handelt. Frau Sandler machte sich viele Notizen zu den oben genannten Themen und vor allem zu den - auch ihr - teilweise völlig unbekannten Zuständen im österreichischen Familienrecht.

Wir konfrontierten Frau Sandler auch mit dem Umstand, dass viele Väter nicht nachvollziehen könnten, dass eine Partei, die sich der Einhaltung von Menschenrechten und der Gleichberechtigung verschrieben hat, diese völlig außer Acht lässt, wenn es um das Recht von Kindern auf beide Eltern oder um die Gleichberechtigung von Vätern im Familienrecht geht.

Überraschender Weise erklärte uns Frau Sandler, dass, im Sinne des modernen Gesellschaftsbildes, die SPÖ schon immer für gleiche Pflichten in der Kinderbetreuung war und ist und daher auch für die Doppelresidenz. Sie konnte deshalb kaum glauben, dass es gerade die SPÖ war, die bislang die völlige Gleichberechtigung von Vätern zum Wohle der Kinder abgelehnt hatte. Sie musste erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass es die derzeit mitregierende FPÖ ist, die diese Gleichberechtigung eher vorantreibt. Bis dato meinte sie, dass diese Partei das konservative Familienbild präferiert, bei dem die Mutter die Kinder allein zu erziehen habe.

Auch in der Frage der Unterhaltsproblematik, die leider auch vielfach von PolitikerInnen falsch dargestellt wird, gelang es uns, Frau Sandler über die tatsächlichen Gegebenheiten aufzuklären. Des Weiteren konnten wir anhand der - in Österreich nach wie vor und völlig unverständlicherweise nicht anerkannten - Krankheit PAS (Parential Alienation Syndrom, Eltern-Kind-Entfremdung) darlegen, warum das Cochemer Modell dem Kindeswohl am meisten dient und daher in Österreich eingeführt werden sollte.

Leider mussten wir feststellen, dass sich offensichtlich jede Parteiauf die andere ausredet, warum die Gleichberechtigung von Vätern im Familienrecht nicht endlich umgesetzt wird.

Im Verlauf des fast zweistündigen Gespräches konnten wir in vielen Punkten inhaltliche Übereinstimmungen feststellen. So zum Beispiel, dass das derzeitige System denjenigen Elternteil, dem es gelingt, sich die alleinige Betreuung der gemeinsamen Kinder zu sichern, finanziell belohnt, statt positive Anreize zu einer konsensualen Zusammenarbeit zu setzen. Auch darüber, dass das Residenzmodell nicht nur für Kinder und den nicht obsorgeberechtigten Elternteil - zumeist die Väter - nachteilig ist, sondern auch den betroffenen Müttern massive Nachteile am Arbeitsmarkt bringt (Gender-Pay-Gap, Gefahr von Altersarmut, e.a.), herrschte Einigkeit.

Wir danken der Abgeordneten zum Nationalrat, Frau Birgit Silvia Sandler, für das Gespräch, die gute Atmosphäre und vor allem für ihr Interesse an den tatsächlichen Gegebenheiten des österreichischen Familienrechts.

 

 

 


Mit Herz und Verstand.

Im Auftrag unserer Kinder!

  
  

 

 

 

 

 

 

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